Spekulationssteuer völlig unrealistisch
19.12.2011 - 12:11 UhrDemzufolge würden die Erlöse nur zwischen 100 bis 150 Mio. Euro betragen. Die grundsätzliche Schwierigkeit, so ÖVI Steuerexperte Mag. Walter Stingl, besteht in der Festlegung des Anschaffungswerts, insbesondere dann, wenn dieser über Jahrzehnte zurückliegt oder aber die Immobilie über Generationen vererbt wurde, was die Ermittlung des Gewinns in vielen Fällen gar nicht möglich mache. Walter Stingl gibt darüber hinaus zu bedenken, dass beim Verkauf dann zumindest auch die Inflation abgegolten werden müsste. Würde die Spekulationssteuer jedoch -- analog zur Wertpapiersteuer nur für neu erworbene Aktien oder Fondsanteile -- gelten, würden zusätzliche Einnahmen jedoch erst mit sehr großer Verzögerung fließen.
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Zweifel an Faymanns Immobiliensteuer -- Der Standard vom 14.12.2011
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